Wahlkreis

„Die niederrheinische Seele lebt in der Welt der flachen Äcker, in der Schwere der feuchten Böden, in der Stille der Bäche, die so träge fließen, daß sich die Kopfweiden in der Oberfläche spiegeln können. Der Niederrhein schüchtert nicht ein. In dieser Landschaft steht der Mensch nicht im Schatten der Berge und verliert sich nicht in der Unendlichkeit des Meeres. Der Mensch kommt einfach vor in dieser Landschaft. Er kann ohne falschen Ehrgeiz wandern oder sich aufs Fahrrad setzen. Und wenn die Beine schwer werden, dann kehrt der Niederrheiner ein in eines dieser Bauernhofcafes und bestellt Riemchentorte mit Sahne. Das schmeckt so schön schlicht  nach Apfel und fetter Milch.“ (RP v. 3.3.2012)

Alpen
Die Gemeinde liegt in der niederrheinischen Tiefebene und ist Mitglied der Euregio Rhein-Waal. Alpen hat etwa 13.000 Einwohner und gliedert sich in vier Ortsteile.
Die evangelische Kirche ist die älteste reformierte Pfarrkirche Deutschlands. In der ersten Phase der kommunalen Neugliederung wurden die selbständigen Gemeinden Alpen, Menzelen und Veen zur Gemeinde Alpen zusammengeschlossen, seit dem 1. Januar 1975 gehört Alpen zum Kreis Wesel.

Kamp-Lintfort
Kamp-Lintfort liegt in der niederrheinischen Tiefebene. Einen Großteil des Stadtgebiets füllt das Waldgebiet „Leucht“ aus, welches zum Staatsforst Xanten gehört. Das zusammenhängende Stadtgebiet wird größtenteils durch den Ortsteil Lintfort gebildet. Werkskolonien der Zeche Friedrich Heinrich sowie einer früher betriebenen Ziegelei prägen große Teile des Stadtbildes. Im Gegensatz dazu bildet der Ortsteil Kamp mit der historischen Besiedlung aus der Blütezeit des Klosters das historische Zentrum der Stadt.

Neukirchen-Vluyn
Die Stadt Neukirchen-Vluyn liegt in der niederrheinischen Tiefebene im Süden des Kreises Wesel zwischen dem Rhein und einer Reihe von Moränenhügeln, die sich nördlich von Hüls nach Norden erstrecken. Das Ortsbild von Neukirchen wird durch die heute evangelische Dorfkirche geprägt. Bereits 1854 wurden durch Bohrungen von Franz Haniel abbaufähige Kohleflöze am linken Niederrhein nachgewiesen. Mit der Abteufung des ersten Zechenschachtes des Bergwerks Niederberg begann für die beiden Gemeinden eine neue Epoche. Die Reduzierung der Kohleförderung in Deutschland führte schließlich im Jahre 2001 zur Schließung der Zeche Niederberg und zum Abriss des Großteils der oberirdischen Zechengebäude. Die Kohleförderung unter dem Stadtgebiet wird durch das Bergwerk West vom benachbarten Kamp-Lintfort aus weiter betrieben.

Rheinberg
Die Stadt Rheinberg liegt am unteren Niederrhein und hat etwa 32.500 Einwohner. Im Nordosten wird das Stadtgebiet durch den Rhein begrenzt, der die Grundlage der Naturschutzgebiete Rheinvorland im Orsoyer Rheinbogen, Rheinvorland nördlich der Ossenberger Schleuse und Rheinvorland östlich von Wallach bildet. Das Zentrum des Ortes ist von einem zu über 90 % erhaltenen, ehemaligen Wallgraben umgeben, der in der Zeit zwischen 1290 und 1359 erbaut wurde. Rheinberg gliedert sich in die vier Stadtbezirke Borth, Budberg, Orsoy und Rheinberg.

Sonsbeck
Sonsbeck, die „Grüne Perle am Niederrhein“ wirbt mit seiner reizvollen und abwechslungsreichen Landschaft. Der Süden der Gemeinde wird durch die Niersniederung und die Ausläufer der Bönninghardt geprägt. Im Norden erhebt sich der niederrheinische Höhenzug, die sogenannte Sonsbecker Schweiz. Diese landschaftlichen Gegensätze geben der Gemeinde einen außergewöhnlichen Stellenwert als Wohn- und Erholungsort. Sonsbeck ist noch weitgehend landwirtschaftlich geprägt. Saubere Luft und eine intakte Umwelt sind hier noch selbstverständlich.

Xanten
Die Römer-, Dom- und Siegfriedstadt am Niederrhein blickt auf eine 2000-jährige Geschichte zurück und ist die einzige Stadt in Deutschland, die mit „x“ beginnt. Der Xantener Dom, dessen Grundstein 1236 gelegt wurde, gilt als „größter Dom zwischen Köln und dem Meer“. 1977 wurde der Archäologische Park, im Jahr 1982 das Freizeitzentrum eröffnet. Xanten erhielt als erste Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf den Titel eines Staatlich anerkannten Erholungsortes.