Positionen

Wie in all den Jahren als Abgeordnete im Düsseldorfer Parlament ist es mir auch in dieser Legislaturperiode ein Anliegen, die Interessen des ländlichen Raumes im politischen Alltag zu benennen und für deren Durchsetzung zu kämpfen. Mir geht es vor allem darum, daß

  • der Niederrhein seine regionale Identität bewahrt und sie „gewinnbringend“ einsetzt (zum Beispiel beim Ausbau des Tourismus),
  • die Städte und Gemeinden im Kreis Wesel nicht aus dem Blickfeld der Landesregierung geraten und
  • der Kreis Wesel nicht von wirtschafts- und verkehrspolitischen Entscheidungen und Entwicklungen abgeschnitten wird.

 Dafür setze ich mich ein in folgenden Parlamentsausschüssen:

 A 02 Ausschuß für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr

 A 11 Ausschuß für Kommunalpolitik

 A 12 Ausschuß für Kultur und Medien

 Ausschuß für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr

 Als stellvertretendes Mitglied ist es mein Ziel, die Qualität der Verkehrsinfrastruktur am Niederrhein weiter zu verbessern. Der ländliche Raum darf nicht vom Verkehr abgeschnitten werden. Gute Verkehrsverbindungen sind mit Blick auf den demographischen Wandel in unserer Gesellschaft für unsere Städte und Gemeinden von großer Bedeutung. Durch unsere zentrale Lage, die Nähe zu den Benelux-Ländern, bietet sich der heimischen Wirtschaft über den regionalen hinaus ein großer Absatzmarkt, der auf eine ausgebaute und intelligente Verkehrsinfrastruktur angewiesen ist.

 Ausschuß für Kommunalpolitik

Als stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Kommunalpolitik will ich mich in den kommenden Jahren vor allem dafür einsetzen, die kommunale Selbstverwaltung für die Städte, Gemeinden und Kreise zu erhalten und zu stärken. Dazu gehört eine gesunde und vor allem gerechte finanzielle Ausstattung.

Ich möchte die Bürgerbeteiligung vor Ort stärken und dadurch mehr Demokratie in die kommunale Selbstverwaltung einbringen.

Die glaubwürdige und verantwortungsvolle Wahrung der Interessen der Bürgerinnen und Bürger des Niederrheins ist mir eine Herzensangelegenheit.

 Ausschuß für Kultur und Medien

Kultur braucht Förderung in ihrer Vielfalt: die Theater, Museen, Musikschulen, Bibliotheken ebenso wie die freie Szene, die Chöre und die Brauchtumspflege. Hauptaufgabe der Kulturpolitik ist also die Kulturförderung. Dazu gehört neben der direkten Finanzierung öffentlicher Institutionen und privater Kulturschaffender auch die Vergabe von Preisen und Stipendien. Die Kulturhoheit ist ein „Hausgut der Länder“. Das Landesparlament in Düsseldorf gibt den rechtlichen Rahmen vor für den gesamten Kulturbetrieb und ist verantwortlich für den Schutz und die Pflege der Kulturgüter. Ich will dafür Sorge tragen, daß bei der Förderung der Kultur der ländliche Raum nicht vergessen wird.