Kreis Wesel erhält fast 5,8 Millionen Euro Soforthilfe

Auf dem gestrigen Flüchtlingsgipfel von Bund und Ländern wurde ein wichtiges Maßnahmenpaket mit schnellen Finanzhilfen und langfristigen Konzepten zum Asylrecht beschlossen. „Das wird auch dem Kreis Wesel helfen, die Herausforderungen der steigenden Flüchtlingszahlen zu meistern“, sagt die Rheinberger CDU-Abgeordnete. 216 Millionen Euro bekommt Nordrhein-Westfalen zusätzlich vom Bund für Unterbringung, medizinische Versorgung und Ernährung der Flüchtlinge

Fasse: „Der Kreis fühlt sich mit der vollkommen unzureichenden Flüchtlingskostenpauschale von gerade einmal 631 Euro pro Monat vom Land im Stich gelassen. Deshalb muß die Bundeshilfe endlich zu 100% in den Städten und Gemeinden ankommen.“ Insgesamt erhält der Kreis fast 5,8 Millionen Euro Soforthilfe. Fürdie einzelnen Städte und Gemeinden gibt es zusätzliche Mittel in Höhe von

Alpen                                      178.700,05 €

 

Dinslaken, Stadt                     779.654,61 €

 

Hamminkeln, Stadt                 399.058,84 €

 

Hünxe                                     207.618,36 €

 

Kamp-Lintfort, Stadt               452.587,03 €

 

Moers, Stadt                        1.192.958,28 €

 

Neukirchen-Vluyn, Stadt        327.121,72 €

 

Rheinberg, Stadt                    389.355,60 €

 

Schermbeck                           206.373,76 €

 

Sonsbeck                               131.377,00 €

 

Voerde (Niederrhein), Stadt   441.306,74 €

 

Wesel, Stadt                           748.069,03 €

 

Xanten, Stadt                         282.475,35 €

 

Geld allein hilft aber nicht, weiß auch Fasse. „Gerade in Nordrhein-Westfalen erleben wir an vielen Stellen ein Organisationsversagen der Landesregierung bei der Erfassung und Registrierung der Flüchtlinge.“ Das nun beschlossene Gesetzespaket mit vielen Erleichterungen für Flüchtlinge mit Bleibeperspektive sowie den gleichzeitig notwendigen Verschärfungen für Asylbewerber ohne Bleibeperspektive, sei ausgewogen und sachlich notwendig.