SPERRFRIST BIS 13.00 UHR

Schulsozialarbeit muss an den Schulen in Nordrhein-Westfalen erhalten bleiben – Bundesgeld sinnvoll einsetzen

Die Schulen im Kreis Wesel, an denen Schulsozialarbeiter im Einsatz sind, wollen nicht mehr auf deren Arbeit verzichten.

Aufgaben der Schulsozialarbeiter reichen von Elterngesprächen und Hausbesuchen über die Zusammenarbeit mit den Jugendämtern bis hin zu Suchtprävention und Unterstützung bei Mobbingfällen. Nicht selten sind sie in die einzig gewollten Gesprächspartner von Schülerinnen und Schülern. Sie erfüllen Aufgaben, die die Lehrerinnen und Lehrer im Schulalltag häufig nicht mehr leisten können. Schulsozialarbeiter schaffen daher Raum für die Kernaufgabe an den Schulen in Nordrhein-Westfalen, für das Unterrichten. Dies trifft vor allem auf Schulen zu, die aufgrund der Zusammensetzung ihrer Schülerschaft besonders intensive pädagogische Arbeit leisten müssen.

„Deshalb“, so Marie-Luise Fasse, „hat die CDU-Landtagsfraktion beschlossen, dass ein maßgeblicher Teil der in 2015 durch die Übernahme der BAföG-Finanzierung seitens des Bundes frei werdenden Mittel, nämlich 100 Millionen Euro, für die Schulsozialarbeit zur Verfügung gestellt werden soll.“