Marie-Luise Fasse gratuliert Isabell Werth

Isabell Werth präsentierte am 19.08.2016 auf der Anlage ihres Heimatvereins in Eversael die zwei Medaillen, die sie bei den Weltspielen in Rio de Janeiro auf Weihegold gewonnen hatte.

v.lks. Gerrit Strüwer v.Bläserkorps Hegering Rheinberg, Isabell Werth, Marie-Luise Fasse

 

Marie Luise Fasse gratulierte herzlich zu insgesamt zehn olympischen Medaillen, die Isabell Werth nun ihr Eigen nennen kann. Mit dieser Ausbeute avancierte die 47-Jährige zur weltweit erfolgreichsten Reiterin aller Zeiten.

Verteilungs-Lotterie bei Flüchtlingen beenden

„Das Land hat die Flüchtlingsverteilung nach wie vor nicht im Griff. Das zeigen die aktuellen Verteilungsquoten auf die Kommunen“, so die Rheinberger CDU-Abgeordnete Marie-Luise Fasse. Es sei vollkommen ungerecht, dass einigen Städte mehr Flüchtlinge zugwiesen würden, obwohl sie ihre Aufnahmequote – im Gegensatz zu anderen Kommunen, die ihr „Soll“ nicht erfüllten – längst übererfüllt hätten. „Der gesetzlich vorgesehene Schlüssel für Kommunen für aufzunehmende Personen wird damit ganz eindeutig nicht eingehalten“, so Fasse

Immerhin: Endlich hat, nach mehr als einem halben Jahr und ständigem Einfordern seitens der CDU-Landtagsfraktion, die Landesregierung über die Bezirksregierung Arnsberg Zahlen vorgelegt, wie in Nordrhein-Westfalen Flüchtlinge auf die Kommunen verteilt werden. Die letzten datieren nämlich aus Dezember 2015. Die erschreckende Bilanz: Die Quoten variieren zwischen 28 Prozent und 2224 Prozent. (Zahlen für den Kreis Wesel: s.u., Seite 2) Diese Unterschiede ließen sich auch nicht mehr allein aus der Anrechnung von Landesunterkünften erklären, so die CDU-Frau. Sie weist auf das Versprechen der Landesregierung vom Dezember 2015 hin, in diesem Jahr für eine gleichmäßigere Verteilung der Flüchtlinge zu sorgen: Kommunen, die bislang nicht die vorgesehene Aufnahmequote erfüllten, sollten dann mehr Flüchtlinge zugewiesen bekommen. „Davon ist absolut gar nichts zu erkennen.“

Die ungleiche Verteilung bedeutet gleichzeitig eine ungleiche finanzielle Belastung der Kommunen. Diese erhalten vom Land Geld nicht abhängig von der tatsächlichen Anzahl der Flüchtlinge, sondern pauschal nach der jeweiligen Zahl der Einwohner.

Städte mit einer Quote von über 100 Prozent (Dinslaken, Hamminkeln, Neukirchen-Vluyn, Sonsbeck, Voerde) bekommen nur für 100 Prozent erstattet. Die Kosten über dieser Quote müssen sie selbst tragen. Die Städte mit einer Quote von unter 100 Prozent (Alpen, Hünxe, Moers, Schermbeck, Wesel, Xanten) erhalten letztlich mehr Geld vom Land als sie bei einer Abrechnung nach der tatsächlichen Zahl der aufgenommenen Flüchtlinge bekommen würden. Das alles gleicht einer Lotterie.“

 

„Erfüllungsquote“ in Prozent:

 

Alpen:                         91,79 %

Dinslaken:                105,04 %

Hamminkeln:            110,08 %

Hünxe:                        90,45 %

Moers:                        81,37 %

Neukirchen-Vluyn:    104,35 %

Schermbeck:              91,69 %

Sonsbeck:                106,47 %

Voerde:                     135,55 %

Wesel:                        37,27 %

Xanten:                       87,81 %

Kamp-Lintfort und Rheinberg: keine Aufnahmeverpflichtung

SDW Landesvorsitzende Marie-Luise Fasse: Kastanienbäume im Dauerstress

Jeder hat es schon bemerkt: Die verfrühte Braunfärbung der Kastanienblätter und der vorzeitige Laubfall. Seit Jahren setzt der Kastanie die Miniermotte zu. Der frühe Verlust der Blätter ist aber nicht nur ein ästhetisches Problem – tatsächlich sind die Bäume in Gefahr.

Seit 2007 beobachten Wissenschaftler außerdem den Befall mit einem Bakterium namens Pseudomonas syringae, das die Bäume zum Absterben bringt. Das Bakterium zerstört die Leitungsbahnen und macht den Wasser- und Nährstofftransport unmöglich. Betroffen ist  die Hälfte aller Kastanien bundesweit, sowohl  junge als auch alte Bäume. Manche Städte, wie zum Beispiel  Krefeld,  Duisburg, Viersen und Essen haben bereits große Ausfälle zu beklagen.Die befallenen Rosskastanien zeigen „blutende“ Stellen vom Stamm bis zur Krone, ein teilweises Absterben der Kronen oder eine dunkelbraune bis schwarze Verfärbung unter der Rinde sowie Stamm- und Astrisse.

Gegenmittel gibt es nicht. Die meisten Bäume werden umgehend gefällt, um eine weitere Verbreitung zu verhindern.

Seit Jahren sammelt die SDW deshalb die von der Miniermotte befallenen Blätter, um so die Überlebenschancen zu erhöhen. Außerdem werden keine weiß- und rotblühenden Kastanien mehr in den Städten gepflanzt. Bei Nachpflanzungen verwendet man die gelbblühende Kastanie, die gegen die Motte und das Bakterium resistent zu sein scheint. Hoffnung besteht auch langfristig, in den natürlichen Wildpopulationen resistente Arten zu finden oder in Baumschulen genetische Resistenzen zu züchten.