Bildung als Türöffner

Auch wenn die Schultore noch für vier Wochen geschlossen bleiben, macht sich die Rheinberger CDU-Abgeordnete Marie-Luise Fasse Gedanken – Gedanken, die grundsätzlicher Natur sind. „In die Schulpolitik ist seit dem rot-grünen Regierungsantritt die Ideologie zurückgekehrt.“ Was die Schulministerin mache, höhle den 2011 von der CDU mitgetragenen Schulfrieden aus. Fasse fordert für jeden die Möglichkeit, sich individuell zu entwickeln, damit jeder seine Potentiale aktivieren und einbringen könne, zuerst im Unterricht und später im Berufsleben. „Das geht aber nur, wenn der Unterricht eine Qualität hat, die die Schüler auf das künftige Berufsleben bestmöglich vorbereitet“, so Fasse. Das gelte besonders für die leistungsschwächeren Schüler. „Inklusion“, ist Fasse der Meinung, „kann nur gelingen, wenn auch künftig sonderpädagogische Bildungsangebote bereitgestellt werden, die den individuellen Bedürfnissen des Kindes entsprechen. Deshalb sieht die CDU in Förderschulen auch weiterhin einen Baustein des Schulsystems.“ Was für die Förderschulen gelte, gelte auch für die Gymnasien. Die seien ein wesentlicher Bestandteil des differenzierten Bildungssystems und müßten mit ihrer leistungsstarken Struktur erhalten bleiben. Fasse befürchtet allerdings, daß rot-grün die Gymnasien zugunsten der Gemeinschaftsschulen kaputtsparen will. „Die Gymnasien sind die Schulform, an der wir die begabteren Schüler paßgenau fördern können – und damit stärken wir zugleich die Leistungskraft unseres Bildungssystems.“

Marie-Luise Fasse und Charlotte Quik: Keine Soforthilfe für Dinslaken und Voerde

Es wird keine Ausweitungen der Soforthilfe für die Unwetter-Opfer im Mai und Juni geben. So die Antwort v. 25.07.2016   der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage  der Rheinberger CDU-Abgeordneten Marie-Luise Fasse von Anfang Juli. Fasse hatte genau darum gebeten: „Es geht nicht, daß die Menschen in Voerde und Dinslaken, die bereits am 30. Mai von Starkregenfällen betroffen waren, nicht berechtigt sind, Soforthilfe zu beantragen.“ Dies hatte auch Landtagskandidatin Charlotte Quik kritisiert. Konkret hatte Fasse gefordert, sowohl den 30. Mai als auch den Zeitraum ab dem 23. Juni in den für Soforthilfen relevanten Zeitraum einzubeziehen.

Wer ein zweites Mal geschädigt wurde, hat ebenso Pech wie die Landwirte: Eine Erhöhung für die Betroffenen verweigert die rot-grüne Landesregierung. Dazu Charlotte Quik: „Die Zahlungen an die Landwirte müssen den Realitäten angepaßt werden. Hier darf sich die Landesregierung nicht ihrer Verantwortung entziehen.“ Für die Bauern gilt im übrigen, daß Soforthilfe nur gewährt wird, wenn der Abschluß einer entsprechenden Versicherung nicht möglich war.

 

Sommerfest der CDU Senioren-Union, Kreis Wesel am 22. Juli 2016 mit CDU NRW Parteichef Armin Laschet

Verliebtes Rehwild

650 Wildunfälle pro Tag sind eine ernstzunehmende Gefahr für alle Autofahrer. Auch wenn das gesamte Jahr über Unfälle passieren, erfordern die nächsten Wochen besondere Vorsicht bei den Autofahrern. Verliebtes Rehwild ist auf der Suche nach einem Partner unterwegs und läuft besonders sorglos über die Straßen – nicht nur in der Dämmerung, sondern auch tagsüber.

„Vermeiden lässt sich, wenn überhaupt, ein Wildunfall nur durch erhöhte Aufmerksamkeit und geringere Geschwindigkeiten“, erklärt die Landesvorsitzende der SDW, Marie-Luise Fasse.

Besonders gefährlich für die Autofahrer sind abwechslungsreiche Landschaften mit Wiesen, Feldern und Wald, aber auch geschlossene Wälder. Warnschilder für Wildwechsel sollte man deshalb ernst nehmen und sein Tempo reduzieren.

Ist Wild auf der Fahrbahn, hilft nur noch abblenden und hupen. Lässt sich ein Zusammenprall nicht vermeiden, heißt es Vollbremsung und Lenkrad festhalten. Auf keinen Fall sollte man ausweichen. Die meisten tödlichen Unfälle passieren bei diesen Ausweichmanövern. Kommt es zu einem Unfall, muss sofort die Polizei informiert werden. Weder verletztes noch totes Wild sollte angefasst werden.

Der Schaden am Fahrzeug ist ein Unfallschaden, der bei Haarwild (Reh, Fuchs, Wildschwein oder Hase) im Regelfall von der Teilkaskoversicherung bezahlt wird. Schäden, die durch Kleintiere und Federwild verursacht werden, sind zumeist nicht versichert, wobei manche Versicherungen ihre Wildschadenklausel bereits erweitert haben. Rundum abgesichert ist man mit einer Vollkaskoversicherung. Eine Wildunfallbescheinigung ist für die Versicherung ausreichend. Zusätzlich können Beweisfotos zur Absicherung hilfreich sein.