Deutscher Waldpädagogikpreis geht nach NRW · Sieger: Biologische Station Oberberg

 

Die Biologische Station Oberberg (BSO) hat in diesem Jahr den Deutschen Waldpädagogikpreis 2016 gewonnen. Dieser Preis wird von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) gemeinsam mit dem Stifter des Preises Evonik Industries AG jedes Jahr vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert.

Nach Ansicht der Jury wurde das diesjährige Schwerpunktthema „Inklusion“ von der Biologischen Station Oberberg gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, die Behinderten Werkstätten Oberberg (BWO) am besten umgesetzt. Menschen mit Behinderung sind in diesem Projekt nicht nur eine Zielgruppe, sondern arbeiten aktiv mit – und zwar als qualifizierte Multiplikatoren in Form von sogenannten Umweltassistenten. Dieser wirklich innovative Ansatz hebt die Preisträger aus den anderen Bewerbern heraus.

Nach der Teilnahme an einer Fortbildung „Lebensnetz Wald“, gefördert durch das LVR-Netzwerk „Landschaftliche Kulturpflege“ begleiten die Umweltassistenten jeweils zu zweit Gruppen von Senioren aus der Tagesbetreuung und Schulklassen von Förderschulen und bringen Ihnen die Wunderwelt des Waldes näher. Die offene und hilfsbereite Art der Umweltassistenten kommt bei Menschen mit Behinderung besonders gut an. Sie vermitteln die Themen in anschaulicher Art und Weise, so dass es für die Zuhörer gut verständlich ist. Die Kontinuität des Projektes beruht auf der äußerst guten Zusammenarbeit zwischen der BSO und den Behinderten Werkstätten Oberberg (BWO), die ihre Mitarbeitenden im Rahmen der begleitenden Maßnahmen für die Tätigkeit als Umweltassistenten/innen freistellen.

Bereits seit 2008 „lebt“ die BSO Inklusion. Viele Naturerlebnisangebote richten sich besonders an Menschen mit verschiedener Behinderung.

Zu der ausgezeichneten Kooperationen im Rahmen des Deutschen Waldpädagogikpreises gehören die Waldhofschule Templin, die Waldspiele der SDW Hamburg, das Haus des Waldes in Stuttgart und die CVJM Pfalz.

„Wir freuen uns sehr über diese besondere Auszeichnung“, sagte Frank Herhaus Geschäftsführer der Biologischen Station Oberberg, „Das Preisgeld möchten wir gezielt für weitere        inklusive        Projekte        einsetzen,        z.B.       für        die        Finanzierung      von Gebärdensprachdolmetschern, Bekanntmachen der Veranstaltungsangebote der Umweltassistenten, Neukonzeption von Formaten und als Eigenanteil für neue Projektförderungen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Stiftung des Deutschen Waldpädagogik-Preises engagiert sich die Evonik Industries AG besonders intensiv für die waldbezogene Umweltbildung. “Kreativität und Nachhaltigkeit in Prozessen und Produkten sind für uns die Grundlagen einer positiven, langfristigen Entwicklung”, bemerkte Norbert Neß, Leiter Politische Kommunikation Evonik Industries AG Hauptstadtbüro am Rande der Preisverleihung an.

Schüler aus Swiecie (Polen)im Rahmen eines Austauschprogramms im Landtag NRW

Auf diese Gäste hat sich Marie-Luise Fasse besonders gefreut. 25 Schülerinnen und Schüler aus Swiecie (Polen), die im Rahmen eines Austauschprogramms derzeit das Xantener Stiftsgymnasium besuchen, haben sie im Landtag besucht.

Über die sprachliche Hürde half der Abgeordneten und den Jugendlichen Edyta Kolinski, Dolmetscherin fürs Oberschlesische Landesmuseum, hinweg.