Zukunftsplanung der Polizeiwache Xanten

Spätestens jetzt ist klar, warum Landrat Dr. Ansgar Müller (SPD) gekniffen hat als er persönlich aufgefordert wurde, die Vorzüge seiner Zukunftsplanung der Polizeiwache Xanten zu erklären. „In der Info-Veranstaltung, zu der Dr. Müller Utz Schmitz als seinen Abteilungsleiter Polizei ins Feuer der Kritik schickte, sind nach Medienberichten nur unverbindliche Allgemeinplätze und hilflose Deutungsversuche zu hören gewesen“, kritisiert Marie-Luise Fasse, auch für Xanten gewählte CDU-Landtagsabgeordnete aus Rheinberg.

Darum geht es:  Nach den Vorstellungen des Landrates soll die Wache Xanten abends an Wochentagen, Wochenenden wie auch an Feiertagen nicht mehr besetzt sein.  Gegen dieses Planspiel wurde in der Bevölkerung schnell Protest laut und Widerstand spürbar. Vollkommen zu Recht, betont Marie-Luise Fasse:  Das Argument der Behörde, der Beamte, der bisher in der Wache saß, werde künftig auf der Straße unterwegs sein und für mehr Sicherheit sorgen, ist nach Überzeugung der Christdemokratin reine Augenwischerei: „Bislang hat uns noch niemand erklärt, wo und wann dieser Polizist zusätzlich Streife in Sonsbeck und Xanten fahren wird.“

Es sei ja noch nicht einmal klar, welches Fahrzeug er dazu nutzen kann. Gerade jetzt sei schließlich bekannt geworden, dass die Polizei im Kreis Wesel jedes vierte ihrer Fahrzeuge abgeben muss. Fasse: „Das kommt für den Landrat zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt und muss ihm äußerst unangenehm sein.“ Mit diesen insgesamt 30 Autos verliere die Polizei im Kreis Wesel alle Reserven. Deshalb schlage auch die Polizeigewerkschaft Alarm. Gerade der bisherige Streifendienst sei noch möglich. Bei Großveranstaltungen wie etwa dem Nelkensamstagszug in Moers müssten künftig wohl Nachbarbehörden mit Streifenwagen aushelfen.

Doch es gehe ja gar nicht nur um solche Großeinsätze, sondern gerade auch um den Einsatzalltag. Marie-Luise Fasse: „Die Zahl der Einbrüche ist im Kreis Wesel auch 2015 weiter deutlich gestiegen.“ Wie kann die Polizei hier noch reagieren, wenn es für spontane Einsätze keine Fahrzeugreserven mehr gibt und die Präsenz vor Ort im bisherigen Rahmen abgebaut wird?

Dem Sicherheitsgefühl der Bevölkerung werde damit ganz und gar nicht Rechnung getragen. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen diese Rechnung aufmachten: In den vermeintlich sicheren ländlichen Bereichen spare das Land bei der Polizei das Geld, das es in den Ballungsräumen für Personal und Ausrüstung sonst nicht zusammenbekommt.

Über 1.000 Kinder pflanzen ihren Jahrgangswald 2016

Seit gestern ist es wieder so weit: über 1.000 Viertklässler aller Bottroper Grundschulen pflanzen rund 3.000 Bäume in den Boden der Kirchheller Heide und begründen damit ihren Jahrgangswald 2016. In seiner Begrüßung würdigte Peter Pawliczek, Vorsitzender der SDW- Bottrop v.a. die finanzielle Unterstützung durch die Firma Fielmann und bedankte sich bei den fast 100 Helfern, ohne deren ehrenamtliches Engagement diese drei Tage  andauernde Pflanzaktion mit rund 50 Schulklassen gar nicht durchführbar wäre. Wie in den Vorjahren ließen es sich die SDW- Landesvorsitzende Marie-Luise Fasse MdL und Bottrops Bürgermeister Klaus Strehl nicht nehmen, persönlich diesem bundesweit einmaligen Projekt ihre Anerkennung auszusprechen.

Für die Kinder sind es überaus erlebnisreiche Tage, denn neben der Pflanzaktion absolvieren sie einen Waldparcours und haben zudem viele weitere Angebote auf der großen Spielwiese: Sie können einen Falkner erleben, eine Märchenerzählerin in ihrem düsteren Zelt aufsuchen oder sich bei den verschiedensten Spielen richtig austoben. Möglich ist dies nur durch die vielfältige Unterstützung, die die SDW-Bottrop seit Jahren von Wald und Holz NRW, von RVR-Ruhr-Grün, von Vereinen wie der Kreisjägerschaft, dem Heimat- und dem Imkerverein sowie von den vielen Helfern aus der Eltern- und Lehrerschaft erhält.

Seit 1995 bemüht sich das Waldpädagogische Zentrum der SDW-Bottrop, personell unterstützt von  Wald  und  Holz  NRW  sowie  vom  Schulamt,     durch  nachhaltige Naturerziehung der allgemeinen Naturentfremdung entgegenzuwirken. Alle 27 Bottroper Grundschulen und die Förderschulen haben das SDW-Konzept in ihr Schulprogramm aufgenommen. Einmal im Jahr besucht jeder Grundschüler das Waldpädagogische Zentrum.

 

 

Erstmalig wird in diesem Jahr ein Girl´s Day und Boy’s Day stattfinden.

In den letzten Jahren hatte der Girl´s Day einen festen Platz im Terminkalender des Landtags – und auch in diesem Jahr soll erneut eine gemeinsame Veranstaltung des Landtags unter Beteiligung aller fünf im Landtag Nordrhein-Westfalen vertretenen Fraktionen stattfinden.Erstmalig wird in diesem Jahr ein Girl´s Day und Boy’s Day stattfinden.

Die Veranstaltung findet statt am

Montag, den 25. April 2016 im Landtag Nordrhein-Westfalen

Auch die Rheinberger CDU-Abgeordnete lädt Mädchen oder Jungen aus ihrem Wahlkreis ein. Zwei Anmeldungen kann sie entgegennehmen bis zum 18. März. Entweder telefonisch unter 0211/884-2782 oder per e-mail: marie-luise.fasse@landtag.nrw.de

Ziel der Veranstaltung ist es, das Interesse der Mädchen und Jungen an Berufen und Studiengängen zu wecken. Das Ange­bot richtet sich an Mädchen und Jungen aller Schulformen der Jahrgangsstufen 7 bis 13.

Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr mit einer Eröffnung im Plenarsaal, die den jungen Leuten auch einen Einblick (ca. 30 Minuten) in die Arbeit des Parlaments geben soll.

Anschließend gegen 11.30 Uhr soll bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an zahlreichen Ständen in der Bürger- und Wandelhalle des Landtags das Interesse an Berufen aus Technik, Handwerk und Naturwissenschaften geweckt werden.

Getränke und ein kleiner Imbiss werden im Rahmen der Veranstaltung kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Befreiung vom Unterricht erteilt grundsätzlich die Schulleitung.

Eine Veranstaltung zum Girls ´Day und Boys ´Day ist ein Grund für eine entsprechende Befreiung vom Unterricht.

 

Drei Tage im Parlament – ab sofort können sich Jugendliche für den nächsten „Jugend-Landtag“ bewerben

Vom 23. – 25. Juni 2016 wird in der Landeshauptstadt Düsseldorf der nächste Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen stattfinden. Jugendliche aus ganz NRW im Alter zwischen 16 bis 20 Jahren können dann im Parlament drei Tage lang die Abgeordneten „vertreten“.

Sämtliche Kosten – auch Übernachtung und Verpflegung – werden vom Landtag übernommen (Fahrtkosten werden anteilig erstattet). Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige direkt bei  Marie-Luise Fasse, der heimischen CDU-Landtagsabgeordneten. Seit 2008 findet jedes Jahr der dreitägige „Jugend-Landtag“ im Düsseldorfer Parlament statt. Dabei werden die parlamentarischen Abläufe von Fraktionssitzungen über Ausschuss-Sitzungen bis hin zur Plenarsitzung nachgestellt. Ziel ist es, über die parlamentarische Arbeit zu informieren und zu langfristigem politischem Engagement zu ermuntern.

Auch der achte Jugend-Landtag wird sich mit aktuellen Themen beschäftigen. Die Beschlüsse der „Jugend-Landtagsabgeordneten“ werden den Abgeordneten des realen Parlaments anschließend zur Kenntnis gegeben.

Ausreichend für die Bewerbung sind eine E-Mail, ein Fax oder ein Brief mit Adresse und Altersangabe sowie eine Erläuterung, warum man beim Jugend-Landtag mitmachen möchte. Bitte senden an: Marie-Luise Fasse MdL, Großer Markt 4, 47495 Rheinberg; Fax: 02843/170 86;            e-mail: marie-luise.fasse@landtag.nrw.de

 Bewerbungsschluss ist der 04.04.2016.

Weitere Informationen zum Jugend-Landtag sind erhältlich beim Sachbereich „Jugend und Parlament“ des Landtags NRW, Dorothea Dietsch, Telefon: 0211/884-2450, Mail: dietsch@landtag.nrw.de. Impressionen und Berichte von den bisherigen Jugend-Landtagen finden sich auf der Internetseite www.jugend-landtag.de in der Rubrik “Jugend-Landtag”.