Änderungen beim Kommunal-Soli für Alpen unzureichend

„SPD und Grüne müssen ihre Pläne für den Kommunal-Soli komplett zurückziehen. Noch immer will die Landesregierung die Kasse unserer Gemeinde Alpen im Jahr 2014 effektiv um knapp 1,3 Mio. Euro plündern“, reagiert Marie-Luise Fasse auf die rot-grünen Pläne. Wenn das auch weniger sei als nach den in einer Modellrechnung vom Oktober geplanten 2,08 Mio. – „eine Halbierung ist das nicht, wie Rene Schneider erklärt. Wenn SPD und Grüne so rechnen, dann ist es kein Wunder, dass es um die Finanzen in NRW so schlecht steht“, so die CDU-Abgeordnete.

Rot-Grün verschleiere die wahren Belastungen für die 59 Zahler-Kommunen im Stärkungspakt. „Rene Schneider hat gesagt, das Land übernehme zusätzliche 90 Millionen Euro. Dabei verschweigt er, dass fast ein Viertel dieser Summe den Kommunen nur als Kredit gewährt wird. Dieser muss anschließend mit Zins und Zinseszins zurückgezahlt werden. Effektiv müssen die 59 abundanten Kommunen in NRW also insgesamt rund 111 Millionen Euro aufbringen und nicht – wie von Rot-Grün behauptet – 91 Millionen Euro. Zudem ist noch völlig unklar, ob die Städte und Gemeinden nach der Kommunalwahl im nächsten Jahr dann ab 2015 wieder die volle Summe in Höhe von 182 Millionen Euro aufbringen müssen. Rot-Grün betreibt dreisten Etikettenschwindel.“

Fasse weist erneut darauf hin, dass die tatsächliche Finanzsituation der betroffenen Städte und Gemeinden völlig außer Acht gelassen werde. „Von den 59 Zahler-Kommunen befinden sich 17 Kommunen in der Haushaltssicherung oder im Nothaushaltsrecht. Gerade einmal sieben Kommunen haben einen tatsächlich ausgeglichenen Haushalt.“ Die CDU will weiter für die Abschaffung des Kommunal-Solis kämpfen.

 

Es weihnachtet schon – Tipps für den Christbaumkauf

Die nicht nadelnde Nordmanntanne ist mit 75% weiterhin der mit Abstand beliebteste Weihnachtsbaum. Während der Preis mit durchschnittlich 16 bis 20 Euro stabil bleibt, werden die über 29 Millionen verkauften Christbäume immer kleiner und „schrumpfen“ in diesem Jahr auf 1,63 Meter.

Wichtig für der Wahl des Weihnachtsbaumes ist für die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), deren Landesvorsitzende Marie-Luise Fasse ist, dass man den Umweltaspekt nicht vergisst. „Deshalb sollte man nach Möglichkeit einen Weihnachtsbaum aus dem regionalen Wald mit Öko-Zertifikat kaufen“, rät Fasse. ist nach wie vor der ideale Baum für das Weihnachtsfest. In fast allen Bundesländern gibt es mittlerweile ein Herkunftssiegel. Aber auch, weil viele Betriebe zusätzlich Glühwein, Lebkuchen oder Kutschfahrten anbieten, ist der Kauf bei einem regionalen Waldbauern oder beim nächstgelegenen Forstamt etwas Besonderes und vor allem für Kinder ein Erlebnis. Bisher werden ca. fünf Prozent der verkauften Bäume im Rahmen der Waldbewirtschaftung direkt aus dem Wald entnommen. Die meisten Bäume, die aus der Waldpflege kommen, sind Fichten, Weißtannen und Kiefern.

Damit man möglichst lange Freude an seinem Weihnachtsbaum hat, gibt Marie-Luise Fasse noch folgende Tips: „Ein Weihnachtsbaum ohne Ballen sollte nach dem Einschlagen bis zum Fest an einer schattigen Stelle in einem Eimer mit Wasser und abgenommenen Netz aufgestellt werden. Bevor der Baum ins Zimmer kommt, sollte man ihn erneut absägen und ihn in einen Ständer mit Wasser, einem Esslöffel Zucker oder Blumenfrisch stellen. Ein Standort möglichst weit weg von der Heizung und tägliches Gießen verlängern sein schönes Aussehen.

Ein Weihnachtsbaum mit Ballen muss bereits im Freien regelmäßig gegossen werden. Er sollte erst kurz vor dem Heiligen Abend ins Zimmer gestellt werden. Möglichst nach zwei bis drei Tagen sollte der Baum wieder ins Freie kommen und dort, sobald es frostfrei ist, eingepflanzt werden.